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Mittwoch, 19. August 2009

Kampagne auf der Isle of Wight am landesweiten Tag der Solidarität, dem 12. August 2009

Am Landesweiten Tag der Solidarität mit Vestas Arbeitern, waren Arbeiter und ihre Unterstützer auf der Isle of Wight unterwegs. Es gab Stände und Kundgebungen in Newpord, Ryde, Sandown und East Cowes. Die Reaktionen der Bewohner der Isle of Wight und der Touristen waren überwiegend solidarisch mit der Kampagne die Werke offen zu halten, damit sie Turbinen herstellen können.

Am Abend kamen wir alle in East Cowes zusammen, um zu demonstrieren und eine Kundgebung an den Venture Quays abzuhalten, wo die Dachbesetzer in Solidarität ausharren. Sie ließen ein neues Banner herunter auf dem Stand: „Windpower to the People“. „Seize the Day“ führten ihre Kampagnenhymne „Boys on the Balcony“ http://www.youtube.com/watch?v=1XZCml00Vwg auf. Es war ein Wunderschöner Abend mit Ausblick aufs Wasser.

Tony berichtet: „Heute waren wir zwischen 12.30 und 14.00 in Sandown. Es gab gute Reaktionen von der Öffentlichkeit, einschließlich der Touristen. Wir haben viele Flyer verteilt und Grüne Schleifen verkauft“

13.08


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Dienstag, 18. August 2009

Vestas Cowes Hausdachbesetzer: „Rettet die Umwelt“

Zur Unterstützung der Vestas Angestellten haben sich fünf Aktivisten auf dem Hausdach von Vestas Wind System Venture Fabrik Quays in Cowes, Isle of Wight, England eingerichtet.

Die fünf ( alle keine Mitarbeiter von Vestas ) , von denen vier Mitglieder des Climate Camps sind, erklimmten den Cowes´ Betrieb, der sich 8 Kilometer im Norden von Vestas´ Haupstelle in Newport befindet. Seit dem 4. August campieren sie auf dem Hausdach.

Martin Shaw, der sich einen „Umwelt-Anarcho-Syndikalist“ nennt, sprach mit Wikinews. Er berichtet, dass die fünf kletter erfahrenen Besetzer - bestehend aus einem RMT Mitglied und vier Climate Camp Mitgliedern – in der Lage waren, mit dem technischen Know-How das Werk zu erklimmen, wobei diese Idee von der Kletteraktion ursprünglich von den Vestasangestellten ausging.

Alle fünf leben in Zelten, das Wasser zum Waschen wird in schwarzen Plastiktüten unter der Sonne aufgewärmt und das Essen wird mit einem Seil von Gemeindemitgliedern zu ihnen hinauf transportiert. Im Gegensatz zu Vestas Newport begrenzt hier die Polizei nicht die Versorgung der Leute mit Getränken und Essen.
Des weiteren bemerkt Shaw, dass der Standpunkt der Anarcho-Syndikalisten, nicht exakt mit denen von den Arbeitern übereinstimmt, die eine Verstaatlichung der Firma wollen, laut dem Motto „Was immer ihre Anforderungen sind, sind unsere Anforderungen“.

Laut Schaw ist die Kernbotschaft von diesem Hausdachprotest ein Widerspruch zu NIMBY
( Not In My Backyard- Nicht vor meiner Haustür ). „ Ich persönlich habe schon Verständis für Vestas“, bemerkt Shaw, der den Isle of Wight MP Andrew Turner beschuldigt auf der einen Seite zu sagen, er würde die Vestasarbeiter unterstützen, dabei aber gegen wirbt, Wind-Farms auf der Insel bauen zu lassen. „ Die lokale Opposition sorgt dafür, dass Windturbinen in diesem Land gebaut werden.“, behauptete Shawn. Die Besetzer planen einen Banner auf dem Dach der Fabrik mit der Aufschrift „ Save the environment, scuttle NIMBY“ aufzustellen.

„Das Problem ist europaweit“, fuhr Shawn fort. Das demnächst stattfindende Gipfeltreffen der Copenhagen Climat wird eher ein „Geschäftstreffen“ sein, als ein „Umweltstreffen“, klagt Shaw an.

Die Vestas Cowes Besetzer planen so lange auf dem Dach zu bleiben, bis die Arbeiter ihnen sagen, wieder runter zukommen. Falls die Polizei kommt, um die Arbeiter zu entfernen, wie es schon heute früh im Werk von Newport geschah, werden die fünf Besatzer vehement und auf eine kreative Art und Weise Widerstand leisten. Shaw sagte, dass sie während sie gegen die Polizei gewaltlos bleiben, sich aber wehren werden.

Wikinews 7. August 2009

Donnerstag, 6. August 2009

Vestas zeigt die Notwendigkeit für internationale Arbeiterverbindungen auf

Wenn man die Google News für Vestas in den letzten Wochen verfolgte konnte man davon lesen, dass Vestas eine Fabrik in Colorado aufmacht, ebenso wie davon dass Vestas versucht ein Werk auf der Isle of Wight zu schließen.

Ich hatte die gleiche Erfahrungen in Bezug auf Visteon. Ich bekomme immer noch Nachrichten von Vistion – wo britische Arbeiter immer noch für ihre Renten kämpfen – ihnen viel Kraft! Die aussage kräftigsten Geschichten die ich hörte waren jene von Städten in der USA (obwohl es überall sonst sein könnte), welche sich um jeden Preis darum bemühen Visteon in ihre Stadt zu locken, die dafür bekannt waren die Arbeiter in GB schlecht zu behandeln, um in den USA anzufangen.

Dass, was ich hier raus gelernt habe, war das wir nicht untereinander um die Gunst der Multis konkurrieren sollen, dadurch dass wir versprechen billiger zu arbeiten (das Rennen in die Tiefe), sondern dass Gewerkschaften unbedingt weltweit miteinander kooperieren müssen um die Kosten für Arbeit weltweit in die Höhe zu treiben.

Mit Blick auf Vestas haben wir geschaut ob die Firma eine europäische Arbeitervertretung hat, sie sind scheinbar in einem langem Prozess der Gründung (WIE lange kann das dauern?). Können wir hier vorankommen?

Und hier ist ein sehr interessanter Artikel von einem Journalist aus Colorado über das eklige Spektakel von Arbeitern die versuchen die Arbeiter aus einem anderen Land zu unterbieten. Wie lang kann dies andauern? United internationally we stand, divided we fall.

Vicki

05.08

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Ein Ruf der AWL an alle Sozialisten, Gewerkschaftler und Umweltaktivisten

Dieser Aufruf, vom 4. August 2009,der Allianz für Freiheit der Arbeiter (AWL) geht an alle Sozialisten, Gewerkschaftler und Umweltaktivisten. Hört und unternimmt was:

„Der Streikposten vor der besetzten Vestas Windturbinenfabrik, in Newport auf der Isle of Wight muss nun in einen Massenposten verwandelt werden.“

„So sollten wir auf den „Räumungsentscheid“ den die Vestas Bosse heute, Dienstag dem 4. August, vom Gericht bekommen haben, reagieren.“

„Mit ausreichend vielen Menschen an den Fabriktoren kann es unmöglich werden, für die Gerichtsvollzieher aufs Gelände zu kommen und die Besetzer zu Räumen. Es gibt drei Eingänge zum Gelände. Der vordere wurde von Polizeizäunen versperrt. Ein Weiteres, das „Haupttor“, hat jetzt einige Aktivisten die davor Zelten, und es ist per Land nur über ein Fahrrad und Wanderweg passierbar“

„Die Polizei verstärkt ihre Präsenz am Hintereingang. Doch war keine Gewalt dazu nötig sie dazu zu bringen vor dem vorderen Eingang ein Zaun zu errichten, nur beständiger friedlicher Protest“

„Zu guter Letzt, kann eine Massenmobilisierung es schwieriger für die Gerichtsvollzieher machen die Besetzer zu räumen.“

„Es macht es auch unmöglich für Vestas die nicht fertigen Rotoren vom Werk zu schaffen.“

„Kommt zur Isle of Wight! Dies ist eine Prüfung für die alle Sozialisten, Gewerkschaften und Umweltaktivisten.“

„Aktivitäten jeder Sorte, wenn möglich Streiks, sollten übers ganze Land organisiert werden, am landesweiten Solidaritätstag zu den die Arbeiter den 12. August erklärt haben.“

05.08

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Mittwoch, 5. August 2009

Vestas hat die Gerichtsentscheidung gewonnen, doch die Kampagne geht weiter

Die Besitzer der Fabrik haben eine Verfügung erwirkt die ihnen ermöglicht Arbeiter von der Newporter Besetzung zu räumen.

Vestas Windsysteme hat rechtliche Schritte unternommen um die Besetzung durch die Jungs auf dem Balkon zu beenden und sie haben ihre Wiederinsbesitznahms-Rechte [repossession order, d. Ü.] heute morgen erhalten.

Der Richter Graham White sagte er sei zufrieden damit, dass die rechtlichen Papiere vorgelegt wurden auf denen 11 Arbeiter genannt wurden.

Bob Crow, der während der Anhörung im Gericht war, sagte RMT würde ihre Kampagne, mit dem Ziel Arbeitsplätze zu retten, fortführen. „Das Gericht hat seine Entscheidung gefällt, doch wir führen unsere Kampagne fort uns kämpfen weiter für das Recht auf Arbeit in den Jobs im grünen Sektor.“

Bob griff die Firma und die Regierung an und sagte es sei „verachtenswert“ das die Minister noch nicht einmal die Arbeiter oder die Gewerkschaften getroffen hätten um die Möglichkeiten zu diskutieren wie die Fabrik weiterlaufen könnte.

Mit fünf Leuten, jetzt auf der Cowes Fabrik geht die Kampagne weiter. Wir werden nicht so schnell besiegt sein, Genossen.

SI

04.08

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Dienstag, 4. August 2009

Der Protest in Cowes macht es unmöglich für Vestas zu glauben die Akte sei geschlossen.

Der Kampf ist nicht vorbei. Niemand konnte auch nur sagen es sähe so aus: Es hängt ein Transparent auf dem größten sichtbaren „Willkommen zur Isle of Wight“ Schild, welches ankommende Fähren begrüßt. Die Menschen auf der Cowes Fabrik schwören, dass sie da bleiben werden bis die Entscheidung, die Green-Collar Jobs abzubauen rückgängig gemacht wird.

Wie die Financial Times sich, mit einem stöhnen, ausdrückte http://www.ft.com/cms/s/0/44a50bfc-80df-11de-92e7-00144feabdc0.html , sei es „unklar“ ob die Gerichtsentscheidung den Konflikt beendet. Genau: Die Arbeiter wollen, nach dem was ich heute morgen gehört habe den Protest fortsetzen, selbst falls sie das Gelände friedlich verlassen, wenn die rechtlichen Dokumente ihnen vorgelegt werden.

Unser Fokus als Aktivisten sollte jetzt auf die Besetzung der Cowes Fabrik und bei dem Werk in Newport liegen.

04.07

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Der Örtliche Tory Abgeordnete unternimmt nichts um unsere Kampagne zu Unterstützen (schockierend)

Der Abgeordnete Andrew Turner versteckt sich, da Leute nun anfangen zu fragen wie er die Arbeitsplätze unserer Jung´s „unterstützen“ kann während er gleichzeitig gegen die Errichtung von Windfarmen agiert. Turner war dabei aktiv sich Windenergie in seinem Bezirk zu widersetzen, aber jetzt bestreitet er jede Beteiligung und überlässt die Verantwortung – genau wie Vestas! - den „örtlichen Autoritäten“. Schön gemacht Andrew. Ich frage mich wie ihr Gebiet von besonderer Naturschönheit unter Wasser aussehen wird, nach dem katastrophalen Klimawandel?

Der Guardian berichtet nun fast von jedem unserer Handlungen eingehend, was, in einem Klima von Ängsten der Mittelklasse gegen Aktivisten, einiges Gutes über sie aussagt.

[…]

04.07

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Montag, 3. August 2009

Unterstützung für die Vestas Besetzung von der Thomas Cook Besetzung

Heute Abend rein gekommen:

Dies ist eine Solidaritätserklärung der Thomas Cook Arbeiter in Dublin die ihr Geschäft besetzt halten seitdem die Firma die Schließung bekannt gegeben hat. 77 junge Männer und Frauen haben sich für den 3. Tag in Folge eingesperrt, sich Gerichtsanordnungen und unangenehmen Besuchen von Gerichtsvollziehern widersetzt.

Wir sind mit euch!! Wir werden euch heute Abend per Lautsprecher rufen wenn wir unser Treffen haben.

Macht weiter! Wir werden Siegen!

02.08

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Stellungnahme eines Vestas Arbeiters

„ Diese Fabrik und ihre Arbeiter sind in der Lage eine weite Palette an Produkten zu produzieren, die Arbeiter sind flexible und können verschiedene Rotoren produzieren, sowohl on- als auch of-shore. Mit etwas Investment und Zeit können wir fast alles was benötigt wird produzieren. Was wir brauchen ist Geld, welches dadurch zu Stande kommt das Aufträge gegeben werden, und in grüne Energie und Grüne Arbeitsplätze investiert wird.“

Sean Mcdonagh

[…]

02.08

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Das neueste von der Londoner rot/grün/schwarzen klebenden Blokade

Sieben Aktivisten, die sich an den Büros Ed Milibands heute morgen geklebt hatten, wurden von der Polizei festgenommen. Sie wurden auf das Belgravia Revier gebracht und werden wegen Landfriedensbruch belangt, sie werden im Laufe des Tages auf Kaution freigelassen.

Den Festgeklebten wurde zuerst gesagt, sie würden nicht festgenommen werden, sie wurden anschließend zwangsweise mit Seife und warmen Wasser von einer Sanitäterin auseinander gebracht, die ihnen sagte, es sei „ihre eigene Schuld ,wenn es weh tut“, und dass obwohl sie nicht richtig dazu ausgerüstet war, die zusammengeklebten auseinander zu bringen. Nachdem dies passiert war, wurden die Zusammengeklebten weggebracht, kurz nach halb elf.

Von der Aktion berichtete Isle of Wight radio news, die Isle of Wight Country Press (http://www.iwcp.co.uk/news/news/activists-stuck-on-backing-vestas-workers-http://www.blogger.com/img/blank.gif27648.aspx) berichtete, die Nachricht hat sich bei Twitter und Facebook verbreitet und hat Aufmerksamkeit von allen wichtigen londoner Nachrichtenzentren erhalten. Für´s erste ist hier den Indymedia Bericht:
https://london.indymedia.org/articles/1846
Interessanterweise befindet sich das Ministerium für Energie und Klimawandel, wie wir heute gelernt haben, in einem Gebäude das anscheinend als eins der erstes Scotlandyard Hauptquartiers genutzt wurde, also war die Polizei auf vertrautem Gelände unterwegs...

03.08

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Brendan Barbers Brief an Ed Miliband (ist es stark genug?)

Lieber Ed,

Vestas Wind Systeme

Wie sie Wissen unterstützt TUC sie in ihrer Verpflichtung gegen Klimawandel, auch durch die Entwicklung einer CO2 niedrigen Industriestrategie mit qualifizierten grünen Arbeitsplätzen als Kern, zu kämpfen.

Ich bin sicher, dass sie unsere Frustration und unsere Bestürzung über das geplante Ende der Produktion beim Vestas Werk auf der Isle of Wight, das Einzige seiner Größe in GB, welches zum Verlust von 600 Stellen und vielen weiteren in der Zuliefererbranche führen würde, teilen. Im Zusammenhang mit den Weltweiten versuchen CO2 Ausstöße zu vermindern, lässt sich schwer ein besseres Beispiel für das Versagen des Marktes oder für die fehlende Flexibilität von Unternehmen als das hiesige finden, welches die Funktionsfähigkeit der Herstellung von grüner Energie in GB und die Lebensumstände ausgebildeter und engagierter Arbeiter bedroht.

Ich will die bemerkenswerten Schritte die sie schon Unternommen haben, um in Hinsicht auf die geplante Schließung des Vestas Werkes unternommen haben, um die Hindernisse die einem Wachstum wieder verwertbarer Energie im Wege stehen zu beseitigen und um Investitionen sicherzustellen würdigen. Jedoch bin ich mir sicher, dass sie es verstehen, dass die Gewerkschaften und jene aus der Vestas Belegschaft, die sie vertreten, sich sicher sein wollen das alles versucht wird für unser Ziel eine Alternative zu finden, welches grüne Arbeitsplätze auf der Insel und woanders sichern würde.

Selbst zu diesem späten Zeitpunkt, vertreten wir die Ansicht, dass Vestas dazu gedrängt werden sollte, sein Schließungsplan zu stoppen und um Zeit für einen echten Dialog zu lassen, in dem jede mögliche Alternative zur Gänze durchdacht werden sollte. Ich würde die Regierung auch dazu auffordern, dringend Unternehmen, Gewerkschaften und Industrie Experten zusammenzubringen um die Zukunft für Windturbinenproduktion in GB zu besprechen, damit die Lektionen aus Vestas gelernt werden können, und so was nie wieder passiert.

Ich freue mich sehr von ihnen zu hören.

Yours Sincerely

Brendan Barber, General Sekretär, Trades Union Congress

03.08

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Sonntag, 2. August 2009

UPDATE: Samstag und die kommende Woche

Am Samstag, marschierten ungefähr 200 Demonstranten im Regen von dem Stadtzentrum Newports zu der besetzten Vestas Windturbinenfabrik im St. Cross Industriegebiet. Während sie eine Kundgebung vor den Fabriktoren abhielten, erlaubten es die Polizei und der Sicherheitsdienst von Vestas erstmal, dass die Besetzer Essen von Kollegen draußen erhielten.

Sonntag ist ein Familientag vor der Fabrik für die Familien und Unterstützer der Besetzer.

Weiterer Schub für die Kampagne wird am Montag dem 3. August erwartet, da die Gewerkschaft TUC, eine Erklärung abgeben wird in dem sie die Forderung der Arbeiter nach Verstaatlichung der Fabrik unterstützen.

Vestas Bosse werden, wie berichtet wurde, versuchen alle Arbeiter dazu zu bringen, ihren dritten Einzeltreffen mit dem Management wegen ihren Abfindungen, am Dienstag dem 4. August, zuzustimmen. Die Bosse haben jedoch das Recht der Arbeiter anerkannt einen Vertreter der Gewerkschaft bei dem Treffen dabei zu haben, also werden die Arbeiter sich vernünftiger Weise nicht unter Druck setzen lassen.

Am Dienstag dem 4. August wird die Firma ein zweites mal versuchen ein Gerichtsbescheid, beim Gericht in Newport, zu erlangen. Demonstriert davor ab 9.30. Versucht wenn möglich am Dienstag hierher zu kommen – es ist ein wichtiger Tag für die Kampagne. [...]


Martin

02.08

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Lektionen von vergangenen Besetzungen


Unter den uns unterstützenden Nachrichten die wir erhalten, sind auch Geschichten von früheren Besetzungen von Arbeitern, die Möglicherweise guten Rat für die jetztige Besetzung bereit halten können. Unten ist eine von ihnen.


Liebe Brüder und Schwester,
Ich habe euren Kampf einige Zeit auf den Seiten des Socialist verfolgt. Ich wünsche euch viel Glück, in eurem Kampf zur Rettung eurer Arbeitsplätze. Vor fast 40 Jahren war ich selber ein shop steward [ähnlich einem Betriebsrat, d.Ü.], bei GEC in Netherton bei Liverpool. Die Firma entschied unsere Fabrik zu schließen, was den Verlust von 2500 gelernten Jobs zu folge hatte. Wir schlugen den Arbeitern vor die Kontrolle zu übernehmen und ein Sit In zu machen. Leider war das Management gut gegen uns organisiert, und unsere Versuche scheiterten. Ironischerweise war unser Produkt Stromerzeugungszubehör, Wasser und Dampf Turbinen.

Jetzt bin ich Rentner und kann euch kaum mehr als moralische Unterstützung und Ermutigung zukommen lassen. Ich hoffe ihr seit erfolgreicher als wir es waren. Vielleicht ein Rat. Wir waren kurzsichtig und erkannten nicht das die Manager gegen uns vorgehen würden. Seid aufmerksam und haltet Ausschau nach Gebieten der Schwäche welche die Firma aufgreifen könnte.

Das Geheimnis ist es eure Mitglieder mit euch mitzunehmen. Haltet regelmäßige Treffen ab und diskutiert mit ihnen Angelegenheiten aus. Hier haben wir Fehler gemacht. Ermutigt sie mitzumachen. Gibt jedem Arbeiter eine Aufgabe, etwas zu machen, wie Beispielsweise mit den örtlichen Arbeitern zu diskutieren und ihr werdet Erfolg haben.

Wenn ich helfen kann, lasst mich wissen. Wenn ihr nach Hilfe fragt und ich helfen kann, dann werde ich das tun.

Ted Mooney, Unterstützer der Socialist Party, Liverpool

1.08

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Endlich lässt die Polizei vernünftiges Essen rein

Die Isle of Wight County Press bringt gute Nachrichten:

Heute Nachmittag erschienen viele Aktivisten, die die Vestas Turbinenfabrik retten wollen, um die Firma der das Werk gehört zu kritisieren und ihre Solidarität mit den Arbeitern der Besetzung, die nun seit 12 Tagen in der Fabrik sind, zu zeigen.

Während es Berichte gab, das die Besetzer unterernährt würden, und einer schon ins Krankenhaus gebracht wurde, da er unter den Folgen von Mängelernährung litt, ließ die Polizei Tüten mit Gemüse, die die Rail,Maritime und Transport (RMT) Gewerkschaft zur Verfügung gestellt hat, erstmals rein.

Die friedliche Demo wurde von Arbeitern, ihren Familien, Gewerkschaften, Umweltorganisationen, und zahlreichen weiteren Individuen und Gruppen unterstützt.

Michael Bradley, ein ehemalig Sit-In Aktivist, forderte die Demonstranten dazu auf, auch bei der Gerichtsanhörung, bei der die Angestellten aus der Fabrik geworfen werden sollen, zu demonstrieren.

„Wir zahlen den Preis für die Krise von jemand Anderem. Es ist schwierig zusammenzurechnen horrend Vestas gewesen ist. Es ist nötig, dass alle dort sich erheben,“ sagte Herr Bradley, 41.

02.07

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Freitag, 31. Juli 2009

Fabrikschließung verschoben – Anzeichen eines Siegs?

Eine Presseerklärung heute bringt zum Teil gute Nachrichten, wobei es den Preis anerkennt zu denen diese erkauft werden, etwas was wir im Auge behalten sollten. Arbeiter bekamen ein Brief, in dem angekündigt wurde, dass das Vestas Management die „Konsultation“ in der „Woche nach dem 10. August“ vollendet haben will.

Die Besetzung der Vestas Windturbinenfabrik auf der Isle of Wight errang ein wichtigen Sieg, als die Arbeiter es schafften das Datum zur geplanten Schließung zu verschieben. Die Firma schrieb heute morgen den Angestellten, dass die Beratung verlängert wurde, ein Schritt den die Vestas Gewerkschaft RMT als einen massiven Erfolg beschrieb.

Vestas hatte geplant die Fabrik heute, am 31. Juli, zu schließen, aber als Ergebnis der Besetzung und der globalen Solidaritätskampagne wurden sie zurückgedrängt und die Verlängerung der Beratung mit den Arbeitern bedeutet dass es eine ernsthafte Perspektive gibt ein Rettungspaket ähnlich dem, den das Schottische Parlament früher dieses Jahr unterstützte, welches die Vestas Fabrik in Kintyre rettete, geschnürt werden kann.

Dieses Wochenende wird einen weiteren Zuwachs der Unterstützung für die Vestas Angestellten zeigen, die Mengen von Menschen vom abgesagten Big Green Gathering, die nun auf die auf die Isle of Wight kommen, werden eine wichtige Unterstützung für die Rettet Vestas Kampagne sein.

Morgen am Samstag dem 1. August wird es eine Großdemonstration zur Unterstützung der Besetzung geben welche im 13.00 am St. Thomass Square in der newporter Stadtzentrum startet.

Bob Crow, Generalsekretär der Vestas Gewerkschaft RMT sagte:
„Die Tatsache, dass die Vestas Kampagne das Datum der Schließung zurückgedrängt hat, ist ein weiterer Meilenstein im Kampf zur Rettung der Fabrik und der 625 gelernten Arbeitsstellen im Bereich der grünen Energie. Die Ausweitung der Beratungen auf die Arbeiter diesen Morgen geben uns eine echte Möglichkeit einen Rettungsplan auszuarbeiten.

Dieses Wochenende wird eine Massendemonstration die wachsende Unterstützung für die Vestas Kampagne zeigen, welche die Phantasie der Arbeiter und der Umweltbewegung weltweit anfeuert.

RMT bleibt zu tiefst besorgt, was das Wohlergehen derer betrifft die an der Besetzung Teilnehmen, und wir werden weiteren Rat in Gesundheits- und Rechtsfragen suchen. Diese mutige Gruppe Arbeiter wird weiterhin ihre grundlegenden Menschenrechte auf nahrhaftes Essen und Getränke verweigert, und wir unternehmen Versuche Nachschub rein zu bekommen.“

31.07

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Solidarität auf dem Trafalgar Square

Ein „Rettet Vestas“ Protest wurde heute morgen von Gerry Byrne auf dem 4. Sockel des Trafalgar Squares von 5 bis 6 Uhr in der Früh abgehalten. Der Protest war Teil von Antony Gormleys „One and Other“ Kunstprojekt.

31.07

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EMAIL KAMPAGNE: Die Essens Situation ist kein Witz – Vestas, hört auf unsere Jung´s auszuhungern

Dieser Bericht des Guardians und Luke Paxtons Interview auf BBC zeichnen ein düsteres Bild der Situation bezüglich der Essensversorgung der Arbeiter in der besetzten Fabrik. Ein Lob an die, die heute etwas Essen rein bekommen haben, aber wir brauchen den höchst möglichen Druck auf die Firma damit sie aufhören unsere Jung´s auszuhungern


Sagt Vestas: gibt ihnen genug zu essen!

Schreibt Vestas eine Mail oder ruft mit einer kurzen Nachricht an: versorgt die Vestas Besetzer ausreichend oder ihr werdet weiterhin diese Mails/Anrufe erhalten [auf Englisch: feed the Vestas occupiers properly or keep receiving these emails/telephone calls., d.Ü.]. Es gibt Weltweit Vestas Büros (siehe hier ) Um daheim anzufangen, habe ich hier die Daten für Warrington, Vestas’ UK HQ:
Email: vestas-celtic@vestas.com
Tel: 01925 857100

Ich habe eine Mail an folgende Adressen geschickt, bitte folgt mir:

vestas@vestas.com, vestas-americas@vestas.com, vestas-argentina@vestas.com, vestas-brazil@vestas.com, vestas-australia@vestas.com, vestas-newzealand@vestas.com, vestaschina@vestas.com, vestas-india@vestas.com, vestas-asiapacific@vestas.com, vestas-japan@vestas.com, vestas-korea@vestas.com, vestas-austria@vestas.com, vestas-france@vestas.com, vestas-centraleurope@vestas.com, vestas-hellas@vestas.com, vestas-italia@vestas.com, vestas@vestas.nl, vestas-poland@vestas.com, vestasiberia@vestas.com, vestas-mediterranean@vestas.com, vestas-northerneurope@vestas.com, vestas-mediterranean@vestas.com, vestas-celtic@vestas.com

31.07

[...]

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Erklärung eines Vestas Arbeiters

Was folgt ist eine Rede die ein Vestas Arbeiter geschrieben hat, das bei Treffen von Gewerkschaften und Umweltgruppen vorgetragen werden kann. Es wurde aus stilistischen Gründen leicht editiert.Es gibt einen hervorragenden Einblick in die Hintergründe und die politische Bedeutung dieses Kampfes.

Hallo ihr, mein Name ist Matt und ich bin heute hier um über eine kleine Fabrik namens St. Cross, auch bekannt als Vestas, auf der Isle of Wight zu sprechen, vielleicht habt ihr schon von der Fabrik gehört.

Es ist gerade besetzt und es soll am Ende der Woche geschlossen werden. Über 625 Arbeitsstellen werden in den drei Werken von St. Cross (Newport), Venture Quays (East Cowes) und Merlin Quay in Southhampten (gerade übers Wasser). Auch eine Kunstharzfabrik (resin?) namens Gurit, die sich in der nähe von uns befindet und welche von Vestas abhängig ist diskutiert gerade ihre Möglichkeiten auch wenn sie nicht zuversichtlich sind. Viele andere Firmen werden leiden falls Vestas geht und es werden viele Arbeitsplätze verloren gehen. Die wacklige Ökonomie der Insel wird zwanzig Jahre zurückgeworfen und wieder auf den Tourismus und die dortige, niedrig bezahlte, Saisonarbeit angewiesen sein.

Vestas kaufte NEG Micron im Jahr 2003 und seit dann wurde alles schlimmer, als sie versuchten, den letzten Tropfen Arbeit aus jeden heraus zu pressen. Lange Stunden in einer stressigen Umgebung und die angst vor RSI (http://de.wikipedia.org/wiki/Repetitive_Strain_Injury_Syndrom) hätten unter anderen Umständen wäre es zu einer hohen Fluktuation der Arbeiter gekommen. Die Firma war extrem anti-gewerkschaftlich, Leute die sich organisieren wollten wurden isoliert und mit verschiedenen Begründungen gefeuert. Das was einer Gewerkschaft am ähnlichsten kam, war ein Beratungsnetzwerk, das über Europäische Gesetze installiert wurde, es gab hier scheinbar gewählte Repräsentanten der Arbeiter (die jedoch vom Management bestimmt wurden), die an Treffen teilnahmen, wo sie nichts zu sagen hatten, und die Entscheidung des Management aufzunehmen, zu unterstützen und den Arbeitern gegenüber durchzusetzen hatten. Den Arbeitern wurde eine niedrige Entschädigung für ihre ganzen Jahre gewissenhafter Arbeit angeboten, was nicht einmal schriftlich bestätigt wurde. Die ist Typisch für diese Großkonzerne und die Gefühle von allen auf der Isle of Wight ist am brodeln.

Jeder, der ohne Grund oder weil Firmen ihr Kapital um die Welt bewegen wollen, die billigste un-organisierte Arbeit finden wollen oder die neusten Subventionen suchen, ist durch die Umstände dazu verpflichtet mit seinen Brüdern und Schwestern aufzustehen, oder am Weges Rand liegen zu bleiben und ein Komplize ihrer Eigenen Ausbeutung und der ihrer Brüder und Schwester zu werden.

Eine spontane Veränderung findet statt von Süd Korea bis Enfield, von Paris bis nach Chile. Für zu lange haben die Großkonzerne ihren willen über die gewöhnlichen Menschen durchgesetzt und haben sie, ohne sich um ihre persönliche Sicherheit, ihre Lebensgrundlagen, ihre Familien und ihre Würde Rücksicht zu nehmen, unterdrückt. Diese Veränderung findet rasch statt wie wir gesehen haben. Zur Zeit können wir unsere Ziele viel leichter erreichen als wir uns es je hätten vorstellen können. Schauen wir uns an wie unsere Fabrikbesetzung begann.

Ende April wurden wir Vestas Angestellten versammelt und uns wurde gesagt wir wären alle von der Entlassung bedroht und die Fabrik würde ende Juli die Fabrik einstellen.

Natürlich waren wir alle schockiert und traurig wegen dieser Nachricht, die unerwartet kam. Uns hatte man gesagt wir seien die profitabelste Vestas Fabrik! Jeder arbeitete weiter wie gewöhnlich wir fühlten uns Machtlos und verwirrt.

Ein paar Aktivisten von Workers Climate Action fing an, an den Fabriktoren Flugblätter zu den Arbeitern zu verteilen. Eine öffentliche Versammlung wurde einberufen. Aus dieser heraus formte sich ein Komitee welches über die Möglichkeit der Besetzung um die Schließung der Fabrik zu verhindern diskutierte. Diese Arbeiter fingen an andere Arbeiter von diesem Plan zu überzeugen, ohne, dass das Management davon erfahren durfte.

Das Management bekam etwas von möglichen direkten Aktionen mit und ging zu eins der Werke um die Arbeiter davon zu überzeugen ein Dokument gegen jeglicher solcher Aktionen zu unterschreiben, nur 2 Arbeiter unterschrieben.

Wir hörten hiervon und entschieden uns schnell zu handeln. 30 von uns trafen sich teilten sich in 3 Gruppen und kamen, ohne auf Widerstand zu stoßen in die Fabrik. Wir arbeiteten schnell und sicherten den von uns gewählten Bereich, die Büros des Managements und der Verwaltung im vorderen Teil des Gebäudes. Wir haben die Manager erfolgreich Überlistet.

Wir hatten einen Ex-Gewerkschafts Anwalt draußen der mit der Polizei und den Managern verhandelte, sie an das Gesetz erinnernd und daran, dass dies ein friedlicher Protest sei. Wir verbrachten die erste Nacht damit in 3 Stunden Schichten zu schlafen. Am nächsten Tag bildete sich eine Menge draußen, Arbeiter die zur Arbeit kamen, sollten umdrehen aber blieben da um uns ihre Unterstützung zu zeigen, die Menge wuchs jede Stunde. Das Management und Polizei fing damit an uns 2 Stunden Fristen zu geben, in denen wir die Fabrik verlassen sollten, sie sagten Hausfriedensbruch sei eine Straftat. Wir wussten das es ein „civil matter“ war und das sie eine Verfügung brauchen würden um uns zu entfernen. Uns wurde mit privaten Sicherheitskräften gedroht die das Gebäude stürmen und „mit harter Hand“ gegen uns vorgehen würden.

Der Manager der Fabrik Paddy Weir drohte uns damit zum Baumarkt zu gehen, Bolzenschneider zu kaufen und uns herauszuholen. Wir lachten über ihn, als die Polizei ihm sagte er dürfe das nicht.

Am ende des ersten Tages hatte sich die Lage beruhigt, da die Polizei und das Management sah, das ihre Drohungen keine Auswirkungen auf uns hatten. Die Polizei versprach uns, uns nicht zu räumen, nachdem wir Bilder von Riotcops an die Medien geschickt hatten. Der Fabrikbesitzer erschien dann draußen mit Sicherheitskräften um mit den Medien zu sprechen. Er senkte sein Kopf und sprach so leise, wie ihm möglich war, in zwei Mikrophone vor ihm. Keiner der Arbeiter, die alle herum standen verstand ein Wort. Die Arbeiter und die Menge buhten und lachten als er sich wieder in die Fabrik verzog.

Das Essen neigte sich am zweiten Tag zur neige. Eine große Menge traf sich vor draußen um uns Essen zu bringen. Sie verlangten vom Sicherheitsdienst und der Polizei durchgelassen zu werden. Als die Polizei sie nicht durch ließ, rannten sie auf uns zu und warfen die Sachen hoch zum Balkon.

Am dritten Tag wurde ein 7 Fuß hoher Zaun errichtet um den Essenszufluss abzuschneiden. Die Manager gaben uns zu diesem Zeitpunkt kein Essen. Wir reagierten mit einem Transparent auf dem wir die Manager beschuldigten sie wollten uns auszuhungern. Dies sah schlecht für sie aus da die örtlichen und landesweiten Medien recht zahlreich vertreten waren. Plötzlich erklärten sie, sie würden Verantwortung übernehmen und uns mit Essen versorgen. Als dieses Essen ankam, stellte es sich jedoch als Erdnußbutter Sandwiches, Riegel und kleine Mengen von Softdrinks.

Am dritten Tag kam Bob Crow, Führer der RMT Gewerkschaft, und gab eine kämpferische Rede. Er erklärte sogar in der Nähe stehe ein Hubschrauber bereit um uns mit Essen zu versorgen. Um 7.30 flog ein Flugzeug auf niedriger Höhe vorbei mit einem Banner vorbei „Rettet unsere Jobs, Rettet unsere „community“!“. An der Demo nahmen jetzt über 300 Menschen Teil, viele Familien von Arbeitern und Unterstützer aus der Gemeinde. Das RMT bot uns an uns mit ihrem Legalteam vor Gericht zu vertreten. Eine Massendemonstration vor dem Gerichtsgebäude wurde für den Tag der Anhörung geplant, Mittwoch dem 29. Juli.

Am vierten Tag ging eine Demo von der Innenstadt von Newport los. 600 Menschen machten sich auf den Weg zur Fabrik um ihre Unterstützung zu zeigen. Während dessen sind 2 Arbeiter nach London gefahren um an der Univeristy College London eine Rede vor Gewerkschaftsfunktionäre, Ölökogen und anderen Gruppen zu halten. Mit auf dem Podium war Chris Baugh, Stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft PCS, Jonathan Neale, der internationale Koordinator der Kampagne gegen Klimawandel, und Seamus Milne ein freischaffender Journalist der öfters für den Guardian schreibt. Zusammen sammelten wir fast tausend Pfund.

Am fünften Tag litten die Besetzer unter dem Mangel am warmen Essen. Dies wurde von der Menge um 18.00 vor der Fabrik thematisiert. Sie stürmten Spontan los, rüttelten am Zaun und riefen laut, dass Essen rein gelassen werde. Nach 15 Minuten wurde Spaghetti Bolognese von dem Management bereitgestellt. Bisher wurden 7 Menschen wegen Bruch des Friedens, was auch immer das heißen soll, festgenommen.

Dies bringt uns zum Wochenende des 25/26 Julis. Wie ihr sehen könnt gab es eine Reihe von Themen die für diese Besetzung sehr wichtig waren. Erstens, wir hatten eine Gruppe Arbeiter die engagiert waren und den Mut hatten zur Aktion zur schreiten um ihre Jobs zu verteidigen. Zweitens, hatten wir jemand mit juristischem Wissen, der sofort draußen anwesend war um mit der Polizei und dem Management in den ersten Stunden und Tagen der Besetzung zu verhandeln. Drittens, haben wir die Medien in vollem Umfang genutzt, wir lieferten Videos und Interviews aus dem Gebäude heraus.

Die Besetzung geht weiter, und Unterstützung wächst jeden Tag. Was wir dringend von allen brauchen ist andauernder Druck, sowohl auf die Regierung als auch auf Vestas um diese Fabrik umzurüsten und es am laufen zu halten. Es ist der einzige Rotoren-Hersteller in GB. Die Technik, von der wir so stolz waren, sie entwickelt zu haben wird in die USA verschifft, wo Vestas unter Obama anscheinend eine ernsthaftere und entschlossene Verpflichtung zur grünen Energie sieht. Wir können uns dies nicht leisten. Wir müssen es jetzt stoppen.

Keiner von uns Besetzern dachte, dass sie jemals an so was teilnehmen würden. Wir merkten ziemlich schnell, das wir am Zentrum eines perfekten Sturms waren; wir hatten eine goldene Möglichkeit die Fabrik unter Beschlag zu nehmen, und das Thema Grüne-Energie, massiver Stellenabbau und Verantwortung von Firmen in den Fokus der internationalen Beobachtung zu rücken. Wir wussten, das wir in Aktion treten mussten, und das hier war größer als wir alle zusammen.

Jeder der sich uns in dieser Aktion anschließt, ob er vorbei kommt und uns persönlich unterstützt, ob er dies online tut, oder ob er direkte Aktionen an seinem eigenen Arbeitsplatz startet, nimmt Teil an einem viel größeren, weit reichenden Bewegung. Eine Bewegung die wahrhaft global ist und über den Planet fegt, Umweltaktivisten mit Arbeitern und Gewerkschaften als eine Kraft zusammenbringend. Die Umweltbewegung und die Gewerkschaftsbewegung wurde oft, von der Wunsch des einen nach Schutz aller Arbeitsplätze und der Wunsch des anderen, gewisse Arbeitsplätze loszuwerden und andere zu schaffen, gespalten. Jetzt kommen sie unter der Forderung nach Erhalt und Schaffung grüner Jobs für alle zusammen.

Die Besetzung von Vestas bringt zwei Kämpfe zu einem zusammen, für eine saubere, sicherere Zukunft. Und für eine Zukunft mit Jobs für alle.

Danke.

30.07

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Vestas Arbeiter mit wichtigem Proviant versorgt

Ungefähr um 14.00 hat eine Gruppe Aktivisten und Freunde der Vestas Arbeiter die Polizei und den Privaten Sicherheitsdienst überlistet um die Arbeiter mit Essen, Tabak und anderen wichtigen Dingen versorgt.

Eine Gruppe gewitzter Leute, provozierten eine Situation an einem Ende der Fabrik, um die Sicherheitskräfte dorthin zu locken, dadurch entstanden Lücken durch die mutige Essensträger Tüten mit Versorgung an einem Seil unter dem Balkon befestigen konnten, welches dann zur Besetzung gehisst wurde.

Alle waren nach dem Erfolg dieser Aktion in Feierlaune.

30.07

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Brüderliche Grüße vom Lindsey Streik-Komitee

Brüder/Schwester,

In diesem Brief findet ihr ein Check über 500 Pfund in Solidarität mit den Vestas Arbeitern welche kämpfen um ihre Stellen zu retten und die einzige Windturbinen Fabrik in GB zu retten.

Während die Solidaritätsbekundungen von Gewerkschaften und öffentlichen Personen reinfluten, wissen sie das es bei eurer Besetzung darum geht Arbeitsplätze zu schützen und die Maschinen zu produzieren, die den Klima Wandel bekämpfen können.

Euer Ruf nach Nationalisierung trifft auf die Zustimmung vieler Menschen aus der Arbeiterklasse, denn wie die Bosse, wissen wir, dass „wir nicht kontrollieren können was uns nicht gehört“.

Bitte leitet unsere Unterstützung an die Vestas Arbeiter weiter. Euer Kampf ist unser Kampf. Bitte bleibt in Kontakt und lasst uns wissen was wir sonst so tun können.

In Brüderlichkeit,
Keith Gibson GMB – für das Lindseys Strike Commitee

30.07.09

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