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Sonntag, 2. August 2009

Endlich lässt die Polizei vernünftiges Essen rein

Die Isle of Wight County Press bringt gute Nachrichten:

Heute Nachmittag erschienen viele Aktivisten, die die Vestas Turbinenfabrik retten wollen, um die Firma der das Werk gehört zu kritisieren und ihre Solidarität mit den Arbeitern der Besetzung, die nun seit 12 Tagen in der Fabrik sind, zu zeigen.

Während es Berichte gab, das die Besetzer unterernährt würden, und einer schon ins Krankenhaus gebracht wurde, da er unter den Folgen von Mängelernährung litt, ließ die Polizei Tüten mit Gemüse, die die Rail,Maritime und Transport (RMT) Gewerkschaft zur Verfügung gestellt hat, erstmals rein.

Die friedliche Demo wurde von Arbeitern, ihren Familien, Gewerkschaften, Umweltorganisationen, und zahlreichen weiteren Individuen und Gruppen unterstützt.

Michael Bradley, ein ehemalig Sit-In Aktivist, forderte die Demonstranten dazu auf, auch bei der Gerichtsanhörung, bei der die Angestellten aus der Fabrik geworfen werden sollen, zu demonstrieren.

„Wir zahlen den Preis für die Krise von jemand Anderem. Es ist schwierig zusammenzurechnen horrend Vestas gewesen ist. Es ist nötig, dass alle dort sich erheben,“ sagte Herr Bradley, 41.

02.07

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Freitag, 31. Juli 2009

Vestas Arbeiter mit wichtigem Proviant versorgt

Ungefähr um 14.00 hat eine Gruppe Aktivisten und Freunde der Vestas Arbeiter die Polizei und den Privaten Sicherheitsdienst überlistet um die Arbeiter mit Essen, Tabak und anderen wichtigen Dingen versorgt.

Eine Gruppe gewitzter Leute, provozierten eine Situation an einem Ende der Fabrik, um die Sicherheitskräfte dorthin zu locken, dadurch entstanden Lücken durch die mutige Essensträger Tüten mit Versorgung an einem Seil unter dem Balkon befestigen konnten, welches dann zur Besetzung gehisst wurde.

Alle waren nach dem Erfolg dieser Aktion in Feierlaune.

30.07

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Montag, 27. Juli 2009

Samstags Ereignisse, endlich warmes Essen

Gestern war ein recht ruhiger Tag. Die Stimmung innen war immer noch hoch, nach dem Marsch und der Kundgebung des Vortages und Lieferungen, per Tennisball, von Taback, Zeitungen und am aller wichtigsten dem Material, um innen eine Internet Verbindung herzustellen. Polizei und Sicherheitskräfte sind jetzt etwas gelassener. Die Tennisbälle, die vor das Gebäude gefallen sind, wurden von einigen Sicherheitsleuten hochgeworfen. Bis jetzt wird noch niemand wegen des unerlaubten Betretens des Ödlandes neben der Fabrik, von dem aus die Tenisbälle geworfen werden, verhaftet.

Das Essen ist weiterhin ein Problem. Frühstück ist angekommen und war eine Auswahl aus einem halben Sandwich – mit entweder Erdnussbutter, Käse, und Paste – ein paar Früchte und etwas Milch. Die Milch war am meisten willkomen, da einige Teebeutel es mit der Massenübertretung reingeschafft hatten, also hatten sie in der ganzen Woche ihre erste Tasse Tee. Die Rationen bleiben dennoch kläglich klein und es gibt nur zwei Mal am Tag essen – vorerst gerade genug um sie am Leben zu halten.

Ein Freiwilligen-Komitee aus de anwesenden Gruppierungen wurde gebildet und hat sich am Nachmittag getroffen, um das Arbeiter-Komitee zu unterstützen und das Thema Essensversorgung wurde diskutiert. Einige Ideen wurden an das Arbeiter-Komitee zurückgeleitet. Es gibt nun großen Antrieb, sich für die Anhörung am Mittwoch zu organisieren und vor dem Gericht in größerem Ausmaß anwesend zu sein.

Die Familien beginnen nun sich zu organisieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Wichtige Nachrichten von Innen über dringend notwendige Unterstützun in persönlichen Angelegenheiten, wie die Rente und Rechnungen, die bezahlt werden müssen, sind rausgekommen und werden nun es wird sich drum gekümmert. Die Fonds für diese Besetzung werden, wegen der Natur der Besetzung, dringend gebraucht, da die Arbeiter, obwohl sie bezahlt werden, nicht raus können um an das Geld für den tagtäglichen Unterhalt ihrer Familien und ihrer Häuser ranzukommen. Handy-Rechnungen sind astronomisch, da die Handy für den kontakt nach außen gebraucht werden.

Im Laufe des Nachmittags haben sie einen Drachen gebaut und versucht mit diesem eine Schnur von außen nach innen zu leiten, um an dieser Vorräte hochzuwinden, aber der Wind hat nicht mitgespielt. Einige aus der Menge sind ins B&Q, eine Baumarktkette, und haben Abflussrohre geholt, um damit eine Leitung reinzubekommen. Das Arbeiter-Komitee hat sie jedoch gebeten es nicht zu tun, da es unwahrscheinlich war dass es funktioniert und auch noch das Werfen von Tennisbällen gefährdert.

Gegen Ende der 18 Uhr Kundgebung ist einer der Protestierenden über den Zaun gestiegen und hat versucht it einer Tüte Essen reinzukommen. Er es aber nicht weiter als ein paar Meter geschafft, bevor er von den Sicherheitskräften niedergerungen wurde. Die Menge reagierte sofort und drängte sich an die Absperrungen, pochte dagegen, und rief danach, dass das Essen reingelassen werde. Das zeigte das Ausmaß an Spannung um das Thema Essen und das Arbeiter-Komitee hat dabei, die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen, gute Arbeit geleistet.

Etwa eine halbe Stunde später wurde endlich ein warmes Essen reingelassen – Spaghetti Bolognese und Pittabrot.

Sie sind dabei die Bekundungen der Unterstützung durchzugehen. Das und die Menge draußen lässt sie durchhalten und hält ihre Entschlossenheit zum Sieg stark.

26.07.09
href="http://savevestas.wordpress.com/2009/07/26/saturdays-events-a-report-from-the-isle-of-wight/"

23.07.09 Erklärung der Vestas Arbeiter aus der Fabrik

„Ein weiterer Ereignisreicher Tag gestern wie jeder über unseren gestrigen Newsletter erfahren konnte, Vestas hat uns vom Essen abgeschnitten, aber sie konnten unsere großartigen Unterstützer nicht daran hindern uns Essen zu geben, auf der richtigen Art und weiße, sie liefen langsam und friedlich und warfen das Essen zu uns, danke Leute.

Obwohl Paddy Wier fast den ganzen Tag gestrigen in Treffen mit dem höheren Management, den network reps (Netzwerk Vertretern???) und Andrew Turner, dem Parlamentsabgeordeneten der Insel, war, scheinen sie sehr wenig erreicht zu haben, ihre einzige Option war uns ein letztes Ultimatum zum 4. Mal zu stellen: „Kommt raus oder ihr verliert eure Stellen und die Abfindung“, was wir ablehnten. Später bekamen wir von Paddy Wier ein Brief in dem Stand, wir seien nun verantwortlich für die Entlassung und es gebe keine Abfindung.

Vestas lässt jedoch ein bisschen Essen zu uns durch, da ab heute Vestas uns mit Essen versorgen wird, aber kein Essen von Außen auf dem Gelände zulassen wird.

Die Demo gestern Abend um 18:00 war sehr erfolgreich, es war großartig soviele Menschen zu sehen die ihre Unterstützung zeigten, ein großes Dankeschön an alle da draußen die diese Veranstaltungen organisieren.

Alle unsre Unterstützer machen einen großartigen Job, und ihr seid es die das hier für uns gewinnen werden und mit all der harten Arbeit und der Unterstützung und Öffentlichkeit die wir hier erzeugen, sollte es nicht allzu lange dauern“

[…]
23.07.09
href="http://savevestas.wordpress.com/2009/07/23/230709-a-statement-from-the-vestas-workers-inside-the-factory/"