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Montag, 3. August 2009

Brendan Barbers Brief an Ed Miliband (ist es stark genug?)

Lieber Ed,

Vestas Wind Systeme

Wie sie Wissen unterstützt TUC sie in ihrer Verpflichtung gegen Klimawandel, auch durch die Entwicklung einer CO2 niedrigen Industriestrategie mit qualifizierten grünen Arbeitsplätzen als Kern, zu kämpfen.

Ich bin sicher, dass sie unsere Frustration und unsere Bestürzung über das geplante Ende der Produktion beim Vestas Werk auf der Isle of Wight, das Einzige seiner Größe in GB, welches zum Verlust von 600 Stellen und vielen weiteren in der Zuliefererbranche führen würde, teilen. Im Zusammenhang mit den Weltweiten versuchen CO2 Ausstöße zu vermindern, lässt sich schwer ein besseres Beispiel für das Versagen des Marktes oder für die fehlende Flexibilität von Unternehmen als das hiesige finden, welches die Funktionsfähigkeit der Herstellung von grüner Energie in GB und die Lebensumstände ausgebildeter und engagierter Arbeiter bedroht.

Ich will die bemerkenswerten Schritte die sie schon Unternommen haben, um in Hinsicht auf die geplante Schließung des Vestas Werkes unternommen haben, um die Hindernisse die einem Wachstum wieder verwertbarer Energie im Wege stehen zu beseitigen und um Investitionen sicherzustellen würdigen. Jedoch bin ich mir sicher, dass sie es verstehen, dass die Gewerkschaften und jene aus der Vestas Belegschaft, die sie vertreten, sich sicher sein wollen das alles versucht wird für unser Ziel eine Alternative zu finden, welches grüne Arbeitsplätze auf der Insel und woanders sichern würde.

Selbst zu diesem späten Zeitpunkt, vertreten wir die Ansicht, dass Vestas dazu gedrängt werden sollte, sein Schließungsplan zu stoppen und um Zeit für einen echten Dialog zu lassen, in dem jede mögliche Alternative zur Gänze durchdacht werden sollte. Ich würde die Regierung auch dazu auffordern, dringend Unternehmen, Gewerkschaften und Industrie Experten zusammenzubringen um die Zukunft für Windturbinenproduktion in GB zu besprechen, damit die Lektionen aus Vestas gelernt werden können, und so was nie wieder passiert.

Ich freue mich sehr von ihnen zu hören.

Yours Sincerely

Brendan Barber, General Sekretär, Trades Union Congress

03.08

Link zum Original

Freitag, 31. Juli 2009

Brüderliche Grüße vom Lindsey Streik-Komitee

Brüder/Schwester,

In diesem Brief findet ihr ein Check über 500 Pfund in Solidarität mit den Vestas Arbeitern welche kämpfen um ihre Stellen zu retten und die einzige Windturbinen Fabrik in GB zu retten.

Während die Solidaritätsbekundungen von Gewerkschaften und öffentlichen Personen reinfluten, wissen sie das es bei eurer Besetzung darum geht Arbeitsplätze zu schützen und die Maschinen zu produzieren, die den Klima Wandel bekämpfen können.

Euer Ruf nach Nationalisierung trifft auf die Zustimmung vieler Menschen aus der Arbeiterklasse, denn wie die Bosse, wissen wir, dass „wir nicht kontrollieren können was uns nicht gehört“.

Bitte leitet unsere Unterstützung an die Vestas Arbeiter weiter. Euer Kampf ist unser Kampf. Bitte bleibt in Kontakt und lasst uns wissen was wir sonst so tun können.

In Brüderlichkeit,
Keith Gibson GMB – für das Lindseys Strike Commitee

30.07.09

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Dienstag, 28. Juli 2009

Brief an Miliband von Peter Arbuthnot, Bruder eines der Besetzungshelden

Sehr geehrter Ed Miliband,
Ich schreibe nachdem ich sie in der Stadthalle von Oxford gestern, den 28. Juli 2009, hab reden hören. Mein Bruder ist, ähnlich wie ihrer politisch ziemlich aktiv (Milibands Bruder ist Außenminister von GB, d. Ü.). Im Gegensatz zu ihrem Bruder ist dies seine zweite Karierre, seine erste war bei Vestas. Er wandte sich der Politik zu als es keinen anderen Weg in seinem Arbeitsleben gab und er schläft momentan auf dem Boden eines Büros.

Ich war deswegen froh gestern zu hören, dass es ein Licht am Ende des Tunnels für ein Ende dieser Karriere gibt (die meines Erachtens nicht sehr gut zu ihm passt). Dann jedoch, stellen sie sich meine Enttäuschung vor, als ich hörte das die 6 Mio. Pfund alleine der Firma aushelfen sollen, nicht jedoch mir bei den Sorgen die ich mir über die Beschäftigung in meiner Familie mache.

Während ich mich über das Thema ein las kam ich auf interessante, ähnliche Situationen in einem nicht zu weit entfernten Land. Es scheint, dass ein Herr Alex Salmond aus Schottland 10 Mio. Pfund auftreiben konnte um eine Fabrik in Cambletown aufrecht zu erhalten. Dies wurde von einem externen Investor unterstützt und es sieht wohl so aus, dass die Fabrik um das dreifache erweitert wird. Ich hörte sie, Herr Miliband, wie sie gestern sagten, das Vestas behaupten sie bräuchten einen ähnlichen Betrag um die Produktion der Offshore Turbinen aufrecht zu erhalten. Es überrascht mich deshalb, dass ein Land der Größe von Schottland sich den notwendigen Betrag leisten kann um die Beschäftigung aufrecht zu erhalten, aber der größere Geldbeutel in Whitewall es scheinbar nicht schafft sich ähnlich zu verhalten. Dies könnte daran liegen:
a.) dass der schottische erste Minister mehr Geld hat, als sie in den Verhandlungen versprechen,
b.) weil er sich mehr dazu verpflichtet fühlt Arbeit in seinem Land zu behalten, oder es ist
c.)weil er versteht, dass aus der größeren Perspektive manchmal die Rettung einer Fabrik mit der Rettung des Planeten in Verbindung stehen kann und er dafür sein Geld gern zu Verfügung stellt

Hätte ich auf dieses Rätsel eine Antwort, könnte ich meine Nachforschungen fortsetzen (ich rate auf a). Verwirrung herrschte bis gestern, als sie mir in dieser Angelegenheit Bescheid gaben. Zwei einfache Fakten die sie da legten klärten die Situationen vollends auf. Das erste was sie sagten war dass es bei Vestas „nicht um das Geld geht“ und das es allein an der fehlende Nachfrage für das Produkt von Vestas auf dem europäischen Markt und dem des Vereinigten Königreichs gäbe. Diese Tatsache passte zu der Tatsache das Vestas viel Geld in ein Werk in der USA investierten und damit beide nicht erhalten könnten.

Gestern wiederholten sie, dass eine Nationalisierung nicht in Frage kommt. Ich habe hier noch keine Klarheit. Sie sagten (entschuldigen sie, dass ich sie Paraphrasiere), dass es ein schlechtes Zeichen an andere Firmen wäre die Interesse hätten zu investieren, wenn die britische Regierung Fabriken einfach übernehmen würde. Das klingt ja logisch, nur dass die Firma um die es hier geht, das Ding was die Regierung kaufen könnte nicht will. Wenn ich Vestas wäre, würde ich das Geld nehmen, auf ein Schiff springen und mich über die schönen versprochenen Investmentgelder freuen. Natürlich, würde ich sagen, macht was ihr wollt mit dem Ding es gibt keine Aufträge für das, was die da herstellen. Ich bin mir relativ sicher, dass die „kommt her, entlasst uns und dann kaufen wir euch da raus“ Einstellung ein Investment in Großbritannien für viele Firmen reizvoll machen würde. Hab ich unrecht oder können sie vielleicht meine Sicht hier drauf verstehen?

Wahrscheinlich bin ich ein wenig doof, aber als ehemaliger Mechaniker, kann ich nicht verstehen worin der Unterschied zwischen Offshore und Onshore Rotor-Blätter bestehen soll. Ich bin mir ziemlich im klaren über die Veränderungen in den elektronischen Systemen die von Nöten sein werden um über den Teich zu gehen. Ich bin unfähig zu begreifen woraus der Unterschied zwischen einem Rotor das in der USA hergestellt ist und dem aus dem Vereinigten Königreich bestehen soll. Selbst wenn sie auf der falschen Seite Auto fahren, dass was im sich im Kreis bewegt (die Räder), scheinen in die gleiche Richtung zu gehen und im allgemeinen funktioniert ein in den USA hergestelltes Auto auch hier. Um diese technische Frage zu begreifen Fragte ich einige aus meiner Familie, die wie ich dachten gut Informiert sein sollten. „Hmm“ sagt er. „Also wir machen die beide zu verschiedenen Zeiten und ich weiß nie, weil es das Management auch nie weiß, wo ein Rotor enden wird“. „ Wir stellen verschiedene Größen her“ fügte er hinzu. Die schien alles sehr verschieden von ihrem Verständnis und ich würde mich freuen zu hören wie sie die Onshore/Offshore und die US/GB Fragen sehen, damit ich hierüber sicher sein kann. Ist dies etwas wo sie mir Klarheit verschaffen können?

Ich freue mich über jede Antwort

Peter Arbuthnott

28.07.09

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